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Fragen und Antworten

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Auf der Fläche der Kleingartenvereine „Mühlenkoppel“ und „Scheinwerfer“ mit zusammen 34 Parzellen entstehen 220 Wohnungen, davon 50 Prozent öffentlich geförderte Sozialwohnungen. Die Kleingärtner können auf Ersatzflächen in der Nachbarschaft umziehen.

Das Wohnungsbauprojekt realisieren die Baugenossenschaft DHU und Quantum aus Hamburg. Die DHU stellt im Gegenzug eine mit bebaute Fläche an der Hagenbeckstraße 100 bis 112 zur Verfügung und reißt hier ein baufälliges Wohnhaus ab. Die Fläche soll zum Teil für die Erweiterung des Stadtparks, zum Teil als neue Heimat der Kleingärtner genutzt werden. Weitere Ausgleichsflächen werden den Kleingärtnern in der Niendorfer Straße zur Verfügung gestellt.

Eigentümer des Baugrundstücks ist die Stadt, die das Areal den Kleingärtnern verpachtet hat. Eine Umwidmung des Nutzungszwecks berechtigt die Stadt, den Pächtern zum Februar eines jeden Jahres zu kündigen. Die Fläche muss dann zum darauffolgenden November geräumt werden. Auch ein vorzeitiger Umzug ist jedoch möglich.

Die Aufnahme der Fläche in das Wohnungsbauprogramm des Bezirks wurde im Stadtplanungsausschuss bereits 2011 einstimmig von allen Fraktionen beschlossen. Auch heute steht eine sehr breite Mehrheit hinter dem Projekt.

Unter den Kleingärtnern, die für den Bau des neuen Wohnquartiers umziehen müssen, gibt es kritische Stimmen. Auch einige Anwohner sorgen sich aufgrund befürchteter zu hoher Gebäude, Verkehrs- und Parkproblemen. Diese Seite soll allen Interessierten Informationen aus erster Hand liefern und zeigen, dass es für die Kleingärtner eine Zukunft gibt.

Neue Nachbarn.
Das Julius Vosseler Quartier wird ganz normale junge Familien, Paare und Singles anziehen. Es entstehen ausdrücklich keine überteuerten Luxuswohnungen: Geplant ist ein sozialer Mix aus öffentlich geförderten Mietwohnungen und Eigentumswohnungen, die zu ortsüblichen Preisen vermarktet werden.

Neue Kita und ein Spielplatz.
Beides wird in dem neuen kinderfreundlichen Wohnquartier gebaut.

Der Eimsbütteler Stadtpark wächst.
Ein Teil des noch bebauten und größtenteils als Ausweichfläche für die Schrebergärtner reservierten Areals an der Hagenbeckstraße wird dem Park zugeschlagen.

Mehr Flächen für die Kleingärtner.
Nach dem Umzug wird den  Kleingartenvereinen unterm Strich mehr Fläche zur Verfügung stehen.

Nein, sie können in die direkte Nachbarschaft umziehen. Im Zuge des Bauprojekts gibt die Baugenossenschaft DHU ihr Grundstück in der Hagenbeckstraße 100-112 frei. Dort weicht ein baufälliges Wohnhaus den Schrebergärtnern. Auf der gegenüberliegenden Straßenseite stellt die Vereinigung Eimsbütteler Gartenfreunde mittels Verdichtung Platz zur Verfügung. Zudem wird ein Grundstück an der Kollaustraße (Lokstedt/Niendorf) für die Kleingärtner erschlossen.

Jeder der 34 Parzellen-Pächter erhält eine finanzielle Entschädigung bis zu 10.000 Euro. Diese ist abhängig vom Zustand seiner Laube.

Nein, in Hamburg wurden immer wieder Kleingärten in Baugrundstücke umgewidmet. Dies gilt auch für die unmittelbare Umgebung der Julius-Vosseler-Straße. So sind Teile der Lenzsiedlung in den 70er Jahren ebenso auf Kleingartengelände errichtet worden wie der NDR und die Greve-Bauten am Hugh-Greene-Weg.

Im Gegenteil: Der Wegfall der Schrebergärten an der Julius-Vosseler-Straße wird durch mehrere Ersatzflächen kompensiert. Unterm Strich entsteht mehr Raum für die Kleingartenvereine:

Fläche jetzt:

xxxxxx qm (Julius-Vosseler-Straße)

 

Neue Flächen:

Xxxx qm (Hagenbeckstraße 110-112)

Xxxx qm (KGV xxx=

Xxxx qm (Niendorfer Straße 99)
Gesamt: Xxxxxx qm

Die neuen Parzellen werden nicht  nur den gesetzlichen Vorgaben entsprechen, sondern auch dem Wunsch vieler Kleingärtner. Sie werden im Mittel eine Größe von 300 m² haben. In der Hamburger Kleingarten-Studie von 2015 wird deutlich, dass sich die Anforderungen der immer jünger werdenden Kleingärtner geändert haben. Eine Mehrheit wünscht sich kleinere Parzellen von weniger als 300 qm. Das liegt daran, dass Kleingärten heute vor allem als Ort Erholung und weniger als Nutzfläche für den Anbau von Obst und Gemüse genutzt werden.

Die Sorge ist unbegründet. Trotz zunehmend mehr Wohnraum steigen die Preise für Grundstücke und Immobilien in ganz Hamburg seit Jahren massiv. Eigentumswohnungen in Lokstedt haben sich von 2005 bis 2015 um 56% verteuert, Ein- und Zwei-Familienhäuser sogar um rund 63%. Alles spricht dafür, dass die Attraktivität des Stadtteils und damit die Immobilienpreise weiter zunehmen.

Bürgerbegehren sind rechtlich unzulässig, wenn sie gegen Senatsentscheidungen verstoßen. In diesem Fall richtete sich das Bürgerbegehren gegen Baupläne in Lokstedt und Stellingen und damit gegen einen Beschluss des Senat: Dieser hat entscheiden, die akute Wohnraumnot mit einer Wohnungsbauoffensive zu lindern. Die Entscheidung der Volksvertreter wird juristisch höherrangiger gegenüber den Interessen einer Gruppe bewertet. Eine solche Gruppe wollte mit dem Bürgerbegehren das Bauvorhaben und damit die Umsetzung des politischen Beschlusses stoppen.

Das Bebauungsplanverfahren soll bis Januar 2018 abgeschlossen werden. Dann folgt die Kündigung der Kleingartenparzellen zum November 2018. Anschließend ist Baubeginn. Sollten die Kleingärten bereits früher frei werden, könnten die Arbeiten auch schon mit der so genannten Planreife (voraussichtlich Ende 2017) starten.

Text folgt – dieses Thema würden wir gern als Kurz-Interview (3 Fragen/3 Antworten, liegt noch nicht vor) einklinken.

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